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Massage durch Schalldruck im Niederfrequenzbereich

Es handelt sich dabei nicht um die allseits bekannten mechanisch wirkenden Massagematten, sondern um eine neue Technologie, bei der die Massagewirkung als Ganzkörperbehandlung durch Schalldruck entsteht. Auch die bekannten Ultraschallbehandlungen arbeiten mit Schalldruck. Allerdings werden bei der Schallwellenmassage harmonische Schwingungen im hörbaren Bereich wahlweise als ganze Musikstücke oder Töne / Tonkombinationen als Ganzkörperbehandlung direkt mit Hilfe der in die Matte eingearbeiteten drei Schallgeber auf den Körper appliziert.
Im Gegensatz zu den therapeutischen lokalen Ultraschallanwendungen, bei der in der Regel vom Patienten nichts gespürt wird, wird die Schalldruckanwendung als sanfte Massage empfunden mit großer Tiefenwirkung. Da es sich um harmonische Schwingungen handelt, wird der Organismus nicht belastet.

Gefühlte Musik oder Töne lösen psychische und physische Reaktionen aus

Es entspricht der Lebenserfahrung der meisten Menschen und der Erfahrung aus der Musiktherapie, dass Musik und Töne psychische und physische Reaktionen auslösen. Diese Erfahrungen beziehen sich aber auf die Verarbeitung von Hörerlebnissen oder rhythmischer Bewegung, bei der der Patient selbst aktiv werden muss. Die Schallwellenmassage ist eine passive Anwendung, bei der das Hören eine untergeordnete Rolle spielt. Musik und Tonfolgen werden durch dieses Verfahren nicht nur psychisch sondern auch physisch erlebbar, der Körper kann die Töne „fühlen“ und optional mit der Lichtbrille auch „sehen“. Es kommt auf diese Weise zu einem ganzheitlichen Erlebnis von Schwingungen, sei es mit den vorprogrammierten Tonfolgen oder das Einbeziehen von geeigneter Entspannungs- /Wellness-Musik mit Hilfe des mitgelieferten in das System integrierbaren CD – Players. Die dadurch erreichte Tiefenentspannung wird im wahrsten Sinne des Wortes zu einem "Erlebnis".

Die Tonschwingungen erreichen jeden Punkt des Körpers

Treffen Klänge auf die Körperoberfläche, ergeben sich völlig andere Wirkungen als bei der Aufnahme durch das Ohr. Das Ohr wandelt Schallwellen in Nervenimpulse um, die im Gehirn verarbeitet werden. Klänge, die auf die Körperoberfläche treffen, pflanzen sich aufgrund des hohen Wassergehalts im Körper fort, jede Zelle, jedes Organ empfängt die Schwingung. Die Vibrationen fühlen sich an wie eine Massage, aber eine sehr sanfte, die den Organismus nicht belastet. Die Tonschwingungen führen zu einer Mikromassage auf der Molekül- und Zellebene, aber ohne die Gefahr der Überhitzung. Kontraindikationen der klassischen Massage und der Ultraschalltherapie gelten hier nicht, dadurch ergeben sich wesentlich breitere Anwendungsmöglichkeiten.

Anwender berichten nach der Anwendung über ein Wärmegefühl, dass darauf hindeutet, das die Mikromassage zu einer Intensivierung der Stoffwechselprozesse und der Durchblutung führt. Zu beobachten ist eine verstärkte Tiefatmung, die sich gewöhnlich positiv auf die Sauerstoffzufuhr in alle Zellen und Gewebe auswirkt. Die Entspannung auch der tiefliegenden Muskulatur führt bei reflektorischen Muskelverspannungen häufig zu einer Schmerzlinderung oder zeitweiligen Lösung von Spasmen. Die Vibrationen wirken wie eine Atemmassage und unterstützen offenbar die Sekretolyse in den Atemwegen, zu beobachten durch Zunahme des absaugbaren Sekrets  oder Hustenprovokationen.

Schallwellenmassage wird mitunter mit Schallwellentherapie verwechselt. Schallwellentherapie ist eine andere Bezeichnung für Extrakorporale Stoßwellentherapie (EWST). Funktion und Anwendungsziele sind völlig andere, als bei der Schallwellenmassage. Siehe auch unter: Abgrenzung